OLA TSV DEGGENDORF


Wissenswertes zu unseren OL-Karten

In ihren mehr als 20 Jahren hat die OLA TSV Deggendorf 34 OL-Farbkarten und Neuauflagen erstellt.

Während zu Beginn die OLA-Sportler selbst für die Aufnahmen sorgten, allen voran Jürgen Schwanitz, Hans Greifenstein sowie Martin und Andreas von Busch, und die Zeichnung Traudl Oechler vom TV Landau übernahm, wurden später die Aufnahme von international erfahrenen Orientierern wahrgenommen. Anfangs nahm Pavel Ditrych einige Karten auf, dann ein schwedisches Team. Danach zeichneten Petr Uher und sein Team für die Erstellung der OL-Karten der Panthersprung-Mehrtage-OLs verantwortlich, einmal auch Martin Lejsek und sein Team. Die Aufnahme und Zeichnung der Karten in und unmittelbar um Deggendorf selbst, zumeist Parkrace-OL-Karten, übernahm OLA-Mitglied Ralph Körner, teils unterstützt von weiteren OLA-Aktiven.

Während zu Beginn nahezu alle OLA-Karten den Maßstab 1:15000 aufwiesen, ging man ab Ende der 80er Jahre zum Maßstab 1:10000 über, um das detaillierte Bayerwaldgelände besser darstellen zu können. Die Parkrace-OL-Karten, allesamt neueren Datums, weisen in der Regel den Maßstab 1:5000 auf. Zudem wurde bereits eine Ski-OL-Karte mit dem Maßstab 1:20000 erstellt. Die Äquidistanz betrug in der Regel wie international genormt 5 m, pendelte aber auch je nach Kartentyp zwischen 2,5 und 10 m.

Die OL-Karten sind in drei große Kartengebiete zu unterteilen, es sind bereits große Teile des vorderen Bayerischen Waldes kartiert. Die kartierten Gebiete können auf einer Übersichtskarte betrachtet werden.

Ein großer Kartenbereich erstreckt sich im Ruselgebiet zwischen Greising, Bischofsmais und Kirchberg, mit den Karten "Hölzerne Hand" (1989) und "Josefsbuche" (1989), der Neuauflage "Hölzerne Hand II" (1990), sowie den erneuten Erweiterungen "Wepsensteiner Wald" (1991), "Böhmweg" (1991) und "Matzlersried" (1991) in der Mitte. Im Norden schließen sich die OLA-Karten, "Oberbreitenau" (1983) und "Einödriegel" (1985) an, das gesamte genannte Gebiet umfaßt die Ski-OL-Karte "Rusel" (1994). Unmittelbar südlich davon befindet sich die älteste Karte der OLA, "Hausstein" (1982), im Osten wird das Gebiet erweitert durch die Karten "Dürrwies" (1995), "Amthof" (1996) und "Totenau" (1996), sowie die Neuauflage "Dürrwies II" (2001).

Das zweite ausgedehnte Bayerwald-Kartengebiet der OLA TSV Deggendorf beginnt bei Kalteck nördlich und nordöstlich von Bernried mit den Karten "Lindenau" (1987), "Dischingers Kreuz" (1989), und "Klausenstein" (1997). Eine Erweiterung nach Norden liefert der Vorgänger "Rauher Kulm" (1985), die Karte "Ödwies" (1986) mit der Neuauflage "Ödwies II" (1987) und die nördliche Anschlußkarte "Schwedenloch" (1989). Die letztgenannten sind teilweise deckungsgleich; etwas weiter nordwestlich liegt die Karte "Schusterstein" (1992), an die sich westlich wiederum die Karten "Knogl" (1992) und "Predigtstuhl" (1992) anschließen. Diese beiden Karten befinden sich bereits unmittelbar östlich der Ortschaft Sankt Englmar und wurden später zur größten OLA-Karte zusammengefaßt, "St. Englmar" (1999). Das Kartengebiet setzt sich jedoch nördlich von Sankt Englmar weiter fort. Die Karten "Pröller" (1998) und "Zuckerhut" (1998) bilden den nördlichen Abschluß des über 18 km (!) langen Kartenbandes.

Der dritte Kartenbereich ist in und um die Stadt Deggendorf zu sehen. Den Anfang machte hier die Karte "Himmelreich" (1983) im Standortübungsgelände der Bundespolizei unmittelbar westlich von Deggendorf, später überarbeitet und neu herausgegeben als "Himmelreich II" (1985) und "Himmelreich III" (1999). In Deggendorf selbst, leicht östlich der zuvor genannten, befindet sich die Parkrace-OL-Karte "Alte Kaserne" (2001) und ihr Vorgänger "Donau-Wald-Stadion II" (1998). Etwas weiter im Süden Deggendorfs schließlich, am Donauufer befindet sich die Parkrace-OL-Karte "Ackerloh". Das Stadtzentrum Deggendorf wurde ebenfalls bereits schwarz-weiß kartiert.



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